Bedingt durch die längere Freizeit (mit der Schule fertig sein, ist einfach geil!), konnte ich den Sommer richtig genießen und auch viel erleben. So war ich auch in Norwegen und muss sagen, dass ich von dem Land begeistert bin. Sei es eine Stadtbesichtigungen oder der Blick in eines der vielen Fjorde, beides hat seine Reize. Ob nun über den Fischmarkt schlendern und sich durchfuttern oder in den Bergen klettern, jeder kann tun was er im Urlaub am liebsten macht. Der Vorteil von Norwegen: Alles liegt in unmittelbarer Nähe zueinander (relativ gesehen). Ich will das hier auch gar nicht weiter ausführen. Jeder sollte sich selbst einen Eindruck verschaffen.
Das Video zeigt, wie sich die Queen Mary 2 und die MSC Poesia im Geiranger Fjord getroffen haben (so ein kleines Gigantenspektakel in norwegischer Wildnis) und im Anhang sind noch ein paar Fotos die Impressionen wiederspiegeln.
Neben der Leidenschaft fürs Bloggen (zugegeben: wurde in letzter Zeit nicht so ausgelebt) und Filme drehen (check: WaynEntertainment) haben wir jetzt auch die Fototgrafie für uns entdeckt. Dabei sind wir in eine ganz bestimmte Niche und zwar in die Club-Fotografie eingestiegen. Als Party Shooter oder Partyfotograf sind wir manchmal abends, meistens nachts und wenn es lange geht morgens in den Clubs unterwegs und knipsen fröhliche Leute. Berlin bietet mit seinen vielen Facetten (auch in der Clubszene) eine gute Vorraussetzung für viel Abwechselung und Spass bei der “Arbeit”. Man lernt viele Leute kennen und kann nebenbei auch die Musik genießen.
Auch dieses Jahr hats auf dem Ankerberg wieder ordentlich gescheppert. Neben dem vielen Chaos auf dem Zeltplatz haben auch wieder tausende Fans beim Rennen mitgefiebert und konnten das Comeback von Valentino Rossi live miterleben (4. Platz). Dieses Jahr hat auch das Wetter mitgespielt, ganz im Gegensatz zu 2009. Auffällig war, dass viele vom letzten Jahr wieder da waren. Ich habe natürlich wieder einige Impressionen festgehalten und zusammengeschnitten:
Ich hatte die Gelegenheit zur letzten in Schönefeld stattfindenden ILA zu gehen. Nach 3 Tage drückender Hitze war der Samstag wetterlich nicht so der Burner. Interessantes gab es in den Messehallen. Hier wurden neue Pilotenanzüge vorgestellt oder die Besucher konnten ihre Geschicklichkeit im Umgang mit Flugsimulatoren testen. Das absolute Highlight war natürlich der Airbus A380, den man nur von Außen und in der Luft betrachten konnte: Ein wirklich sehr leises, majestätisches Flugzeug.
Interessant war auch die Kamera-Parade der Besucher, beziehungsweise die Objektivparade. Da hatten manche ganze “Kanonenrohre” dabei. Einige haben sich extra Leitern mitgebracht. Wahnsinn! Ansonsten war die Bundeswehr wieder weitflächig vertreten, die Schweizer Flugstaffel war natürlich auch wieder da.
Es hat also viel an die ILA von vor 2 Jahren erinnert. Aber einige “Attraktionen” waren natürlich sehenswert.
Die Abifahrt ist so ziemlich die letzte Gelegenheit nochmal mit dem ganzen Jahrgang etwas zu unternehmen und mit allen zu feiern. Wir haben uns gedacht, dass wir so früh wie möglich fahren sollten, damit auch alle noch die Chance haben mit zu kommen. Also haben wir uns gleich nach der letzten Prüfung in den Bus gesetzt und sind nach Lloret de Mar gefahren. Das dauert auch nur 26 Stunden und dann ist man schon da.
Nach einer kurzen Stadt-Erkundungstour lagen wir im Prinzip schon am Strand und haben mal so richtig Sonne getankt. In Berlin war es bis dahin ja recht lau. Der Tagesablauf war dann wie folgt: Abends an die Bar ein bisschen was trinken, dann bis früh um 5 in einen Club (oder auch mal mehrere an einem Abend). “Früh” wurde dann bis 12 Uhr geschlafen, schnell Mittag essen und bis zum Abendbrot wieder an den Strand. Das klingt vielleicht recht einseitig, war aber mit jeder Menge Spass verbunden.
Einige haben natürlich auch Kultur genossen. Barcelona ist nur 2 Stunden entfernt und ansonsten kann man auch von Bucht zu Bucht wandern und den Ein oder Anderen schönen Ausblick genießen. Beim Durch-Die-Stadt-Flanieren hat man auch das ein oder andere bekannte Gesicht aus Berlin gesehen. Anfang Juni waren recht viele Abiklassen in Lloret, Calella oder Rimini. Lloret hat ca. 20.000 Einwohner und im Sommer 10x so viele Touristen.
So, es ist fast geschafft. Alle offiziellen Prüfungen liegen hinter uns. Die Präsentationsprüfung lief für mich am besten, klar, bei dem Aufwand. Wer diese Prüfung vergeigt ist selber schuld.
Dann kamen innerhalb von 12 Tagen die schriftlichen Prüfungen. Schwer war es hier, sich jeden Tag aufs Neue auf die Hefter zu stürzen und zu lernen, lernen, lernen. Oft hatte man einfach das Gefühl, dass man das eben Erlernte gleich wieder vergessen hat. Bei den Prüfungen selbst hab ich einfach nur 4 Stunden durchgepowert. Erst hinterher hat man wirklich realisiert ob es nun gut war oder doch voll daneben. Dazu gesellte sich dieses Gefühl der Glücksseligkeit, nach dem Motto: “Wieder ein Meilenstein in meinem Leben geschafft.” Ich denke, ich hab mich ganz gut geschlagen.
3 Wochen später stand dann noch die mündliche Prüfung an. Hier eine Einschätzung vorzunehmen fällt mir schwer, da die 3 prüfenden Lehrer nicht Willens waren ihre eisernen Gesichtszüge ab zu legen.
Das Kurioseste war eigentlich, dass man nach 13 Jahren Schule plötzlich zu Hause saß. Eine wirklich ungewohnte Situation aber doch irgendwie angenehm.
Jetzt können nur noch eventuelle Nachprüfungen anstehen. Nur hab ich persönlich darauf überhaupt keine Lust. Das liegt sicher auch daran, dass wir frisch von unserer Abifahrt aus Lloret de Mar gekommen sind (dazu später mehr). Am Größten ist aber die fehlende Motivation noch einmal die Hefter auf zu schlagen und noch mal zu lernen.
Also hoffen und nun aber erst mal raus, dass Wetter genießen (schwüle 31 ° in Berlin).
Mit großen Wahlversprechen ist die Regierung angetreten. Dabei war die FDP etwas reformwütiger als die CDU und musste ständig gebremst werden. Schließlich sah die Situation wie folgt aus: Die Mehrheit im Bundesrat war knapp und konnte mit der Wahl in NRW gekippt werden.
Nun ist genau der Worst Case eingetreten. Da wartet man ein halbes Jahr mit Reformen um die Wähler nicht zu vergraulen, damit man danach so richtig loslegen kann und jetzt ist die Mehrheit futsch. Also wird es auch in Zukunft keine Veränderungen geben.
Jetzt muss sich die CDU immer mit der SPD abstimmen, also haben wir quasi die große Koalition wieder.
Neues aus dem WEB (unter anderem: Keyboard Cat, Heliabsturz Simulation, Earth Day 2010 , Robotor, Speed Pi ).
Ode to Merton
Chatroulette ist schon eine komische Idee, die positive und negative Seiten hat. Hier ist mal wieder ein Video das meiner Meinung nach die positiven Seiten aufzeigt. Tolles Improvisationstalent!
Ein sieben Jahre alter Junger versteckte sich während eines Überfalls in seinem Zimmer. Voller Angst, das die bewaffneten Männer seine Eltern umbringen ruft der “911″ an. Der eingegangene Anruf wurde natürlich aufgezeichnet und zeigt in welcher Sorge und Angst der Junge war. Als die Täter ihn fanden war es bereits zu spät und ergriffen ohne Beute die Flucht. Hier der beste Ausschnitt und Link zum ganzen Artikel:
Neues Zeug aus dem WWW (unter anderem: Marianengraben, Nerd Style , Moskitolaser, Vorlesung stören).
Slow Motion Dog
Wie episch so ein Hund nach einem Leckerli springen zeigt dieser Werbclip. Vielleicht sollte man das mal mit Menschen nachmachen, mal gucken wer sich dann besser macht.