Ein zentraler Bestandteil im Chemieunterricht ist das Periodensystem der Elemente. Es begleitet einen bis man das Fach abwählt oder bis man sein Abitur macht oder auch ein Leben lang. Dabei heißt es immer: Wäre schön wenn man es auswendig kann, aber es ist nicht zwingend notwendig. Spätestens im fortgeschrittenen Studium kann man es dann sowieso.
Hilfreich dabei ist vielleicht eine visuelle Unterstützung wie die hier. Einige exotische Stoffe wurden durch Portraits ihrer Namensgeber dargestellt, weil vermutlich nur diese wissen wie der Stoff eigentlich aussieht. Vorteilhaft ist auch, dass man nebenbei noch sein Fachenglisch aufbessern kann. Ich denke, gegenüber herkömmlichen Periodensytemen kann man mit dieser Darstellung gut auswendig lernen – wer denkt, dass er es braucht!
So, es ist fast geschafft. Alle offiziellen Prüfungen liegen hinter uns. Die Präsentationsprüfung lief für mich am besten, klar, bei dem Aufwand. Wer diese Prüfung vergeigt ist selber schuld.
Dann kamen innerhalb von 12 Tagen die schriftlichen Prüfungen. Schwer war es hier, sich jeden Tag aufs Neue auf die Hefter zu stürzen und zu lernen, lernen, lernen. Oft hatte man einfach das Gefühl, dass man das eben Erlernte gleich wieder vergessen hat. Bei den Prüfungen selbst hab ich einfach nur 4 Stunden durchgepowert. Erst hinterher hat man wirklich realisiert ob es nun gut war oder doch voll daneben. Dazu gesellte sich dieses Gefühl der Glücksseligkeit, nach dem Motto: “Wieder ein Meilenstein in meinem Leben geschafft.” Ich denke, ich hab mich ganz gut geschlagen.
3 Wochen später stand dann noch die mündliche Prüfung an. Hier eine Einschätzung vorzunehmen fällt mir schwer, da die 3 prüfenden Lehrer nicht Willens waren ihre eisernen Gesichtszüge ab zu legen.
Das Kurioseste war eigentlich, dass man nach 13 Jahren Schule plötzlich zu Hause saß. Eine wirklich ungewohnte Situation aber doch irgendwie angenehm.
Jetzt können nur noch eventuelle Nachprüfungen anstehen. Nur hab ich persönlich darauf überhaupt keine Lust. Das liegt sicher auch daran, dass wir frisch von unserer Abifahrt aus Lloret de Mar gekommen sind (dazu später mehr). Am Größten ist aber die fehlende Motivation noch einmal die Hefter auf zu schlagen und noch mal zu lernen.
Also hoffen und nun aber erst mal raus, dass Wetter genießen (schwüle 31 ° in Berlin).
In 3 Tagen endet das dritte Semester für alle Berliner Abiturienten. Das vierte wird dann besonders schwer, da die Prüfungen anstehen. Natürlich wird die Beendigung der dreizehn jährigen Ära ordentlich gefeiert. Das heißt Abipartys, Abiball, Abistreich und mehr Events finden statt. Ganz wichtg dabei ist, dass jeder Jahrgang sein Motto präsentiert und vertritt. Dieses wird auch meistens auf die Abi-Shirts gedruckt. Meine absoluten Favoriten (und das sind viele) will ich hier mal kurz aufzeigen :
- ABIsutra 2010 – Wir gehen auf Stellungssuche
- ABIkini 2010 – Knapp aber passt schon!
- ABIpedia 2010 – 13 Jahre “Copy & Paste”
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Ein Artikel im aktuellen Spiegel (Nr. 36) befassst sich mit der neu gegründeten Privatschule von Hans Strothoff (http://www.strothoff-international-school.de/). Dabei ist sie nur aus Eigenkapital des Vorsitzenden der MHK Group finanziert worden und wird auch nicht vom Land Hessen unterstützt. Die Schule funktioniert wie ein Unternehmen. Eltern sollen Im Jahr 17.000 Euro für diesen Luxus bezahlen. Das Kind wird dann soweit ausgebildet, dass es an internationalen Universitäten die Karriere fortsetzen kann. Also ist Englisch zur Kommunikation im Unterricht pflicht.
Nach Strothoff wird es die Beste Schule Deutschlands. Dementsprechend ist sie auch ausgestattet mit Laptops und anderen technischen Geräten für den professionellen Unterricht.
Allerdings deutet der Preis auch an, dass es eher Eltern mit recht gutem Einkommen (Professoren, Banker, …) möglich sein wird, ihre Kinder dort unterzubringen. Ich fände es gerecht wenn es auch möglich wäre über Stipendiem Kindern mit nicht ganz so vermögenden Eltern diese Möglichkeit zu öffnen.
Noch bin ich ja skeptisch, ob es wirklich ein so gutes Konzept ist. Lassen wir uns überraschen.

Leitgedanke und Ziel werden im Slogan deutlich
Ab heute geht Berlin offiziell wieder zur Schule. Das heißt, dass auch wir wieder diverse Pflichten zu erfülllen haben. Damin einhergehend wird es hier auch wieder regelmäßiger zu Blogeinträgen kommen. Die kreative Pause hat doch ganz gut getan und wird nun umso mehr kompensiert. Natürlich haben wir viel erlebt in den 6 Wochen.
Mit Chaoscampen am Sachsenring über “hardcore Regencamping” an der Ostsee, 4 Wochen Entspannen, den erneuten sonnigeren Versuch des Ostseecampens bis hin zum Trainingslager in Thüringen (Beichlingen) war doch viel Interessantes vertreten. Musikalisch begleitet wurde der Sommer durch die Sportfreunde Stiller (Ein Kompliment) oder das neue Lied von Green Day. Jedenfalls tönten diese Lieder recht häufig aus Autoradio und Co. neben den sonst üblichen Vertretern (Lady Gaga, Katy Perry, etc.).
Was bei mir auf Unverständniss gestoßen ist, ist der Fakt dass es nun doch offiziell heißt, dass Micheal Jackson ermordet wurde. Endlich muss jemand den Kopf dafür hinhalten (Ironie). Oh man, was wäre wenn der Mann mit 98, also in einem typischen Sterbealter gestorben wäre. Hätte man dann auch ewig nach einem Mörder gesucht? Wer starkes Narkosemittel braucht der ist sowie so nicht mehr richtig gesund. Ich bin ja gespannt, wie das nun weitergeht.
So langsam bahnt sich ja ein Ende an, was die Ära Schulzeit betrifft. Natürlich wird auch das Finale schon Wochen vorher mit allen Finessen geplant und ausgearbeitet. Dinge wie Abiball, Abifahrt, Abibuch, Abistreich und mehr sind inzwischen Tradition für jeden 13. Jahrgang. Damit das alles nicht finanziell den Rahmen sprengt, fängt man schon früh an, Geld zu sammeln. Ein springender Punkt dabei ist, wie jeder Einzelne mitmacht und sich für den Jahrgang einsetzt. So kann man durch Kuchenbasar, Flohmarkt oder einfach bunt verkleidet mit der Spendenbüchse über den Alexanderplatz laufend, einges bewirken. Sicher gibt es auch ausgefallenere Sachen, wie gesagt, eine Frage des Engagements und der Aktivität.
Was sich dahingegen schwieriger planen lässt, ist alles rund um den Abiball. Welche Location? Wie viele Personen? Tanzkurs vorher? preisliches Limit? – Alles Dinge die schwerlich allein beurteilt werden können und auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. So auch in unserem Fall. Planungstechnisch ist es teilweise echt katastrophal. Der erste Schritt war, das wir Komitees für die einzelnen Bereiche gebildet haben, die sich dann mit je einer
Sache beschäftigen. Dabei ist der Abiball bei Weitem die komplexeste Angelegenheit.
Deshalb haben wir uns entschieden die Beratung von easy-abi.de zu nutzen. Ich für meinen Teil war sehr überrascht. Wir als Schüler haben ja nur begrenzt Zeit, organisatorisch Sachen zu regeln. Umso mehr hat das Easy-Abi Team, mit ihren detailierten Recherchen und Angeboten, überzeugt. Ob Ball, Party, Fahrt, Shirts oder Buch alles was mit Abi zu tun hat wird dort gebündelt und an die Schüler weitergegeben. Das Schöne daran, es ist kostenlos (alle Beratungen) und bei gewissen Dingen kann man sich auf die Connections und Erfahrungen von denen verlassen bzw. davon profitieren. Eine meines Erachtens sehr schöne Institution.
Montag früh, 2. Stunde: Deutsch…Thema: “Nathan der Weise” von Lessing. Es werden verschiedene Rezensionen durchgesprochen , besprochen und diskutiert…analysiert und interpretiert. So wie bei vielen anderen Werken auch, stell ich mir jedesmal die Frage, ob sich der Autor sich das wirklich alles gedacht hat, was da reininterpretiert wird, als er das Buch schrieb. Naja, bei Gedichten ist das meistens noch schlimmer, aber halt auch teilweise in diesen Büchern, die wir im Unterricht behandeln.
Jeder müsste sie eigentlich kennen: Die Leiden des jungen Werthers, Faust , Kabale und Liebe, Emilia Galotti, Das Leben des Galilei, Nathan der Weise, Der Schimmelreiter, und was sonst noch so im Lehrplan steht.
Für mich war Werther so ziemlich das schlimmste was ich gelesen hab. Das Buch war richtig harter Tobak. Ich muss zugeben, das ich es nicht mal geschafft hab es richtig zu lesen, weil sich bei mehreren Passagen mein Gehirn quer gestellt hat. Ich konnte das Buch auch nur lesen, wenn ich richtig wach und munter war, sonst bin ich immer eingedöst, bzw. hing ewig an einer Passage fest. Naja Das Leben des Galilei ist durchaus ein Buch, was ich nochmal lesen würde.
Ich vermisse Bücher von Karl May oder auch von neueren, jüngeren Autoren wie Frank Schätzing im Deutschunterricht. Aber darüber können sich dann die Schüler in 200 Jahren den Kopf zerbrechen, was er bloss damit gemeint hat, als er das Buch geschrieben hat…
Am Wochenende gibt es ja einen Volksentscheid in Berlin und zwar zum Thema Ethik oder Religion. Aber vorher ein Paar Infos:
Vor ungefähr Jahren wurde das Fach Ethik eingeführt, das man ab dato von der 7. bis 9. Klasse jeweils 2 Stunden in der Woche hat. Kommentieren will ich das später. Nun gibt es eine große Aktion, angestoßen von ProReli (http://www.pro-reli.de/volksentscheid/), die wollen, dass die Schüler wählen, ob sie für 2 Jahre Religion oder Ethik belegen.
Abgestimmt wird am Sonntag und es müssen mindestens 610.000 Leute dafür stimmen…

Bildquelle: http://www.bdkj-berlin.de
Continue reading ‘Religion, Ethik…oder doch keins von beiden…’
…verschwendet man die schöne Zeit in der Schule. Naja ein bisschen hart formuliert, aber mit wahrem Kern. Es war bestes Wetter und wir sitzen in den Räumen und sollen irgendwelche Themen ausarbeiten, also bitte das kann man auch draußen machen, behaupte ich jetzt mal ganz dreist. Außerdem grenzte das auch, aufgrund des laschen Unterrichts fast an Überflüssigkeit. Es war schwer sich zu konzentrieren. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man so kurz vorm Einnicken ist. Das passiert mir jetzt auch immer öfter in der Bahn. Man kann sich nicht dagegen wehren, dass die Augen zufallen und der Kopf langsam auf die Brust sackt und just in dem Moment fährt man erschrocken hoch. Aus Sicht einer anderen Person muss das Aussehen wie Zuckungen. Sicher sehr amüsant.
Naja zum Glück gabs da heut noch den Abistreich der 13… Continue reading ‘An einem sonnigen Tag…’
Ok..war ein ganz guter Start – besser als erwartet.
Alles ging damit los das man am Vorabend pünktlich ins Bett geht, aber partout kein Auge zukriegt. Also liest man dann noch bis um 1.00 Uhr. Endlich fallen dann die Augen zu, man ist ja von den Ferien gewöhnt mal etwas später zu Bett zu gehen…und dann schön ausschlafen bis um 11 oder 12 Uhr…nix da… der Wecker reißt Einen brutal aus dem Schlaf…und zwar genau Punkt 6.00 Uhr…Ausschlafen ade!…in 45 Minuten kommt der Bus, also schnell fertig gemacht und auf gehts! Im Radio kommt Peter Foxs Hit: “Schwarz zu blau” – Wie passend, ungefähr genauso hab ich mich auch gefühlt! Man weiß nicht was einen erwartet, doch gespannt ist man schon ein bisschen. Naja und dann fährt man langsam die Prozessoren (das Gehirn) wieder hoch – alles was man erfolgreich verdrängt hat kehrt zurück , einiges weiss man sogar noch, dann kallhart neun Stunden Unterrricht. Zum Glück schien die Sonne…Da gabs wenigestens in der Pause einen Grund nochmal schön zu relaxxen wie in den Ferien.
Positiv war, dass es viel viel wärmer war als vorher…und das energiegeladene runde Ding am Himmel gradezu penetrant schien…und das endlich alles wieder grünt und blüht, da hat man gleich noch ein bisschen mehr Lust auf Schule…aber nur ein bisschen. Das Negative ist der Berg Hausaufgaben.
Der Schulalltag hat mich wieder und das noch 88 Tage…
STARTSCHUSS für den BLOG!!