Archive for Juli, 2009

30
Jul

Schumi is back

Michael Schuhmacher fährt wieder für Ferrari. Ausschlaggebend war der Unfall von Felipe Massa. Dieser fällt jetzt verletzungsbedingt aus. Schumi betonte, dass er aus Loyalität zu Ferrari wieder ins Auto zu steigt.

3 Jahre Pause - Schaffts Schumi noch?

3 Jahre Pause - Schaffts Schumi noch?

Er schreibt auf seiner Website: “Obwohl das Thema Formel 1 für mich seit langem und komplett abgeschlossen war, kann ich aus Verbundenheit zum Team diese unglückliche Situation nicht ignorieren. Als Wettkämpfer, der ich nun mal bin, freue ich mich aber auch auf diese Herausforderung.”

Nach ungefähr 3 Jahren Pause ist es aber fraglich, ob er an die Erfolge von früher anknüpfen kann. Der technische Fortschritt am und im  Auto werden ihm sicher Probleme bereiten, zumal  auch Probefahrten gemäß dem Règlement verboten sind.

Michael Schuhmacher war früher so ziemlich der einzige Grund warum ich Sonntag früh/mittag auf RTL bei der Formel1 reingeschaut habe. Ich denke, ich werde das nächste Rennen am 23. August mal wieder vor der Röhre mitverfolgen. Wir dürfen gespannt sein…

UPDATE: Leider kann er wegen Nackenproblemen, die  er sich bei einem Motorradunfall zugezogen hatte, doch nicht wieder ins Cockpit steigen.  Also wird dann doch nicht Formel1 geschaut.

19
Jul

Sachsenring 2009

Ich hab meine Ferien damit begonnen, dass ich zur MotoGP am Sachsenring gefahren bin. Also, schnell Zeugniss abgeholt und dann gleich losgefahren.

Für 40 €  konnte man sich dann so viel Platz abstecken wie man wollte und Strom, Wasser, Duschen waren auch inklusive. Nach einer Stunde stand dann dass Zelt. Am Dienstag war der Zeltplatz noch relativ leer. Doch die ganzen Freaks sind natürlich schon Montag angereist. So haben Einge einen ganzen Zaun mitgebracht. Andere haben sich  ein Gerüst aufgebaut, wo dann gespeist, getrunken und gefeiert wurde. Wieder andere sind mit Wohnbus angereist, jeder wie es ihm halt lieb war. Die Nächte konnte man allerdings nicht ohne Ohrenstöpsel überstehen. GerüstpartyIrgendwer hat immer Musik gemacht, sein mitgebrachtes Schiffshorn betätigt, Fliegeralarm ertönen lassen oder ist mit seinem Gefährt lautstark über den Zeltplatz geheizt.

Womit wir gleich bei einem heiklen Punkt wären. Was dort für kuriose Sachen gemacht wurden geht auf keine Kuhhaut. Die meisten haben einfach eine Decke oder einen Schlitten ans Auto gespannt und sind dann damit rum gefahren oder man hat sich zu 10. in und auf das Auto gesetzt. Viele haben ihren Auspuff abgeschraubt, damit der Sound auch ja richtig zur Geltung kommt. Nach einem kurzen Regenschauer hat sich ein Snowboarder im Wasserskistyle über die Wiese ziehen lassen. Überall lagen Burnout-Bretter, auf denen auch ausgibig Gummi verbraucht wurde. Die STVO wurde gar nicht beachtet, warum auch?

Die stetige Begleitung der Verrückten war meistens eine Flasche Bier, wobei man mit Sicherheit behaupten kann, dass es nicht die Erste war. Überhaupt kam es mehrmals vor, dass hier und dort im Gras jemand lag und geschlafen hat, was ebenfalls dem Zu-Hohem-Alkoholkonsum zugeschrieben werden muss.

Ab Donnerstag gab es dann auch verschiedene Aktraktionen wie Discozelte, Bierwagen, OpenAir-Disco, Achterbahn. Freitag ist die Band Karat aufgetreten, welche aber doch ältere Generationen anspricht. Hauptevent blieben natürlich die Rennen, welche sehr spektakulär waren. Besonders am Samstag die Qualifikation, ist mir als sehr Unfallreich in Erinnerung. Ansonsten war es wettermäßig natürlich sehr abwechslungsreich: Von wolkenlos (fast 30°) bis Regen und Sturm war alles dabei.

Insgesamt ein echt tolles Event. Wahrscheinlich bin ich nächstes Jahr wieder da. Einge Impressionen gibt es hier!

PowerPissTower

Der Power-Piss-Tower: Die selbstgebaute, mitgebrachte Toilette

13
Jul

auf dem Flohmarkt…

Heute war Trödelmarkt in Friedrichshagen (Berlin) angesagt. Der Gewinn soll in unsere Abikasse gehen und dann für spätere Events genutzt werden. Also hieß es erst mal Wochen vorher trödelmarkttaugliche Gegenstände zu horten: Videokassetten, Bücher, CDs, Utensilien aus DDR-Zeiten, Geschirr, Gläser, einfach alles, was für Sammler oder  Stöberer interessant sein könnte.

Punkt 6 klingelt dann der Wecker, kurz das Morgenprogramm absolviert und schon geht’s los, mit dem Trödel im Kofferraum. Ab 7.30 beginnt dann die heiße Phase. Zwischen Kartons schleppen und alle Gegenstände auf 3 m² pressen, sind auch schon die ersten Schnäppchenjäger unterwegs, um in der stressigen Aufbauphase bewusst zu stören.

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12
Jul

Eintönigkeit im Leben

6.00 Uhr früh, der Wecker klingelt, aufstehen, runter laufen und frühstücken, ein Brötchen mit Belag, eins fertich machen für die Schule, die Treppe rauf ins Bad, Zähne putzen, Stuhlgang … raus aus dem Bad, rein ins Zimmer, anziehen.

Und das alles in 20 Minuten.

Jeden Tag aufs Neue 50 Minuten schlafend Bahn fahren, Frankfurter aussteigen, ohne es zu merken runter zur U-Bahn laufen, dabei hoffen man hat die Bahn nicht verpasst… Mist verpasst, egal trotzdem gechillt zur Schule gehen, den Raum ausfindig machen, reingehen und sich nix anmerken lassen. Man ist schließlich 12 Jahrgang und somit Vorbild und natürlich erwachsen.

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07
Jul

In Zeiten der Krise…

..muss man sparen wo man kann, dass hat sich auch der Herr aus dem folgenden Video gedacht und eine patentverdächtige Art des Klopapiersparens entdeckt:

Die beschriebene Technik wird sicher nicht jedem gefallen, aber sparsam ist sie auf jeden Fall.

05
Jul

Monaco/Monte Carlo

In der Nachbarbucht von Menton liegt, wie schon angedeutet: Monte Carlo. 2,5 Stunden benötigt man für den an der Küste entlang laufenenden Fußweg um in die Stadt, mit der angeblich gefährlichsten Formel1-Rennstrecke der Welt, zu gelagen. Dass erste was auffällt, sind die ps-starken und teuren Autos, die durch die Straßen heizen. Markante Marken wie Porsche über Mercedes, Rolls-Royce bis Lamborghini und natürlich Ferrari, sind alle vertreten. Dabei protzen die Besitzer gerne durch auffällige, exzessive Fahrweise.

Die Stadt ist architektonisch, stadtplanerisch sehr interessant gestaltet. Den Mittelpunt bildet eindeutig der Yachhafen, wo ein Boot teuerer als das andere ist. Ganz in der Nähe findet man dann Hotels, Casinos und Bürotürme. Auch der  berühmte Formel1-Tunnel ist relativ zentral und bildet den kürzesten Weg zwischen Hafen und weiteren Hotels:

CIMG4033

Fast schon außerhalb auf einem Berg liegt das Prinzen-Palais und die Altstadt. Ein Highlight für Touristen ist die Wacheablösung, die um 12 Uhr stattfindet. Also muss man wie in unserm Fall erstmal ganz Monte Carlo durchqueren, wenn man aus Menton kommt, und dann noch einige Treppen überwinden, um dorthin zu gelagen. Das Schöne ist, dass man einen “Vue magnifique” über den Hafen und die Stadt hat.

Für den kleinen Hunger der sich meistens um die Mittagszeit einstellt, gibt es viele Restaurants und Cafes, bei denen man aber durchaus tiefer in die Tasche greifen muss. Daran merkt man schon, dass Monte Carlo auf Dauer etwas für Besserverdienende ist, oder eben eine einmalige, erlebnisreiche Investition für Touristen. Insgesamt eine schöne Stadt, in der man auch um Sauberkeit bemüht ist.

04
Jul

Kümmerlingkugelprojekt

Rezept:

Man kaufe ganz viele kleine Kümmerlingflaschen (am Besten 25er Packs), läd alle Kumpels ein oder nimmt hin und wieder mal so ein Packung  mit zu einem Event, die dann dort geleert wird (Achtung!: Die leeren Flaschen nicht wegschmeißen!!). Desweiteren kauft man sich mehrere Tuben Silikon und schon hat man eigentlich alles was man braucht…

Nun nimmt man sich eine geeignete Unterlage und klebt Flasche an Flasche und Ring auf Ring.

Hinweis: Die Flaschen sollte man auswaschen, um die optische Qualität nicht zu mindern.

So sieht dann das Ergebniss aus:

das braucht man..

das braucht man: viele Kümmerlingflaschen

5 ringe

und so sieht es in der Bauphase aus: 5 Ringe

Kümerlingkugel

fast eine: Kümerling(-halb-)kugel

vollendete Form

vollendete Form (ca. 30 kg)

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen wie ich die nutze. Also Ideen sind schon da: Entweder zur Kugel ausbauen, oder als Lampe nutzen, indem ich noch LEDs oder Ähnliches einfüge. Na mal sehen…

04
Jul

Kursfahrt nach Menton

Es war das langersehnte Ereignis des Schuljahres: Die Kursfahrt nach Südfrankreich. Als Anreise wurde die bequeme Variante des Fliegens der langwierigen, aufwendigen Busreise vorgezogen. 2 Stunden mit Easy-Jet waren auszuhalten, aber viel mehr hätten es auch nicht sein dürfen. In Nizza schlug uns dann beim Verlassen des Bahnhofes eine Hitzewelle entgegen. Mit Bus und Bahn wurden die letzen Kilometer zum Zielort überwunden. Auch den Leitspruch der Stadt fand ich sehr treffend: Die ganze Stadt ist ein Garten. Wirklich überall wo man hinschaut sind kleine Gärten oder Parks angelegt. Da übersieht man fast den Fakt das unsere Jugendherberge auf einem Berg lag, um genau zu sein 375 Treppenstufen über der Stadt.  Naja, so kommt man gleich zu sportlichen Aktivitäten. Sehenswert sind der Friedhof und die Altstadt.

Ein weiterer Vorteil ist die geographische Lage Mentons. Einmal natürlich metrologisch gesehen (teilweise waren 39° C), zum anderen liegen Monaco (2,5 stündige Wanderung, eine Bucht weiter) und Italien (San Remo) ganz in der Nähe. Auch Nizza ist gut zu erreichen. Für den Bus zählt man lediglich 1€, ein sehr humanes Angebot.

Insgesamt war es ein toller Urlaub (24/7 schönes Wetter), bei der auch die Bräunung der Haut nicht zu kurz kam.

Menton