Wir wissen, dass unsere Berichterstattung laengst ueberfaellig ist, aber die Zeit vergeht hier wie im Flug. Tja und jetzt weiss ich gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Nachdem uns der Winter ( Ja so etwas gibt es hier ) weiter in den Norden verschlagen hat und wir nach einer knapp 11-stuendigen Zugfahrt endlich in Sydney angekommen waren, haben wir uns erstmal auf die Suche nach einem Hostel gemacht. Das war nicht so ganz einfach, da es begonnen hatte in Stroemen zu regnen und wir ausserdem unsere 25-30 Kg schweren Rucksaecke mit uns rumschleppen durften. Dazu kam dann noch, dass die Hostels an Ostern alle ziemlich ueberfuellt waren ( wie wir spaeter feststellen mussten, war das nicht nur zu Ostern der Fall ). Irgendwann sind wir dann in einem 6-Bett-Zimmer fuer 25 $ pro Person gelandet und hatten so wenig Platz, dass wir unsere Rucksaecke nicht einmal auspacken konnten. Nachts waren es dann 7 Leute im Zimmer, ihr koennt euch ja vielleicht denken warum ( wir haben allein geschlafen, falls das jetzt jemand falsch versteht ). Am naechsten Tag haben wir uns dann etwas ruhigeres gesucht.
Archive for Mai, 2011
Welcome to Mullumbimby
Falscher Rhythmus
Ich hör‘ es schlagen, doch fühl ich nichts.
Wie ein helles Licht, das unter einer grauen Wolke verborgen liegt.
Ein Licht, das mein Herz einst wärmte.
Früher waren wir näher als nah.
Heute nah und doch so fern.
Geh ich nun weiter, verlier ich das Gefühl.
Das steht außer Frage. Keine Frage?
Verlier ich dich.
Bleib ich stehen, muss ich warten.
Bis das Licht stark genug ist, die Wolke zu illuminieren.
Wird sich das Warten lohnen?
Das vermag wohl nur Eine zu beantworten.
Eine treue Begleiterin von mir und dir.
Nur eins ist gewiss. Sie wartet nicht.
Auf keinen von uns.
Sie bringt Veränderungen mit.
Veränderungen sind gut. Denk‘ ich – stimmt das auch?
Die Würfel sind soeben gefallen. Ich verbleibe
in der Ruhe und Sehnsucht, die ich nicht sehr mag.
Sehnsucht nach einem Menschen, den ich nicht mehr kenne.
Zeit, walte deines Amtes im Rhythmus meines Herzens!
Alan Smithee